Wochenendrüste für Männer

Thema: Wie gehen wir als Christen mit drohendem Mangel und Entbehrung um?

Mangel, Entbehrung, Knappheit?
Wir kennen diese Wörter gar nicht mehr aus
dem täglichen Leben. Wer nicht gerade in den
letzten Jahrzehnten nach Deutschland einge-
wandert ist, der dürfte fehlende Lebensmittel
kaum kennengelernt haben. Damit ist nicht
das aktuellste iPhone gemeint, sondern die
Dinge, die laut unserem Katechismus zum täg-
lichen Brot gehören: Alles, was nottut für Leib
und Leben.
Sowohl im Alten als auch im Neuen Testa-
ment sind immer wieder Zeiten des Mangels
beschrieben. Wie das Volk Gottes damit umge-
gangen ist und welche Lehren wir daraus zie-
hen können, wollen wir uns während dieser
Rüstzeit genauer ansehen.
Lasst uns Gott um seinen Segen für diese Tage
bitten!

Programm:
Fr. 11.11.2022
Abend:
Abendessen, Begrüßung und Einstieg ins Thema
Sa. 12.11.2022
Morgen:
Frühstück
Thema: Hunger und Teuerung in der Bibel
Pause
Thema: Schule des Glaubens im Neuen Testament
Mittagessen und -pause mit Waldspaziergang
Nachmittag:
Thema: Verheißungen in der Bibel
Abend:
Abendessen
Lebensbilder
So. 13.11.2022
Vormittag:
Frühstück
Gottesdienst in Fürstenwalde
Mittagessen / Abschluss

11. – 13. November 2022
in der Ferienanlage
„Familienerholung Buchwald“,
Heideweg 15, 15864 Wendisch-
Rietz, Tel.: 033679-5401

Anmeldungen bis zum 3. November 22

    Ostinato Chorkonzert

    Herzliche Einladung zu einer guten Stunde Chormusik und damit zu einer lebendigen Verkündigung des Evangeliums! Das Konzert betrachtet das geistliche Thema „Lieder vom Licht“ in 3 Konzert-Teilen. Am Anfang stehen Stücke, die verdeutlichen, wie Gott Christus als Licht für alle in die Welt gesandt hat, welches ER bis heute in der Welt erhält (Teil 2) und schließlich in der Ewigkeit vollendet (Teil 3).

    (Der Besuch des Konzertes ist kostenfrei, eine Spende ist erbeten.)

    500 Jahre Lutherbibel

    Im September 1522 erschien in Wittenberg das Neue Testament in der deutschen Übersetzung des Reformators Dr. Martin Luther. Es war nicht die erste Übersetzung der Bibel ins Deutsche, wohl aber die wirkungsvollste und beliebteste.
    Zu dem Anlaß lädt die Gemeinde Berlin-Mitte in der Annenstraße ein:

    1. Zu einem Themenabend: 500 Jahre Lutherbibel
      Pfarrer Johann Hillermann wird historisch in das Thema einleiten. Danach wird Dr. Sebastian Stork auf Besonderheiten der Übersetzung hinweisen. Zugleich ist der Themenabend die Eröffnung einer Ausstellung zum Thema. Der Themenabend soll am Mittwoch, dem 21. September um 18 Uhr beginnen, und etwa eine Stunde dauern.
    2. Zu einer Ausstellung
      Faksimile-Ausgaben der wichtigsten Ausgaben zu Luthers Lebzeitenwerden zu sehen sein: 1522, 1534 und 1545. Besonderheiten der Übersetzung und Bearbeitung Luthers werden dargestellt. Eindrücke der Wirkungsgeschichte werden auch zu sehen sein.
      Die Ausstellung kann an zu folgenden Zeiten noch besichtigt werden:
      Donnerstag 22. September 16 bis 19 Uhr
      Freitag 23. September 16 bis 19 Uhr
      Sonnabend 24. September 11 bis 13 Uhr
      Sonntag 25. September nach dem Gottesdienst
    3. Zu einer Rezitation
      Um einen Eindruck von der Übersetzung zu bekommen, lohnt es sich, einen längeren Abschnitt daraus im Zusammenhang zu hören. Am Donnerstag, dem 22. September um 19 Uhr sollen die ersten 6 Kapitel des Johannes-Evangeliums vorgetragen werden. Pfarrer Johann Hillermann lernt schon seit einigen Jahren Teile der Lutherbibel auswendig, und zwar in dem Wortlaut der letzten Ausgabe, die Luther noch verantwortet hat, der von 1545. Nutzen Sie die Gelegenheit, zu erfahren, wie überraschend viel von der Sprache Luthers nach 500 Jahren verständlich ist! Die ersten 6 Kapitel des Johannes-Evangeliums bieten eine Vielfalt von Texten: Verkündigung, Gespräche und Berichte. Sie sprechen für sich und verfehlen ihre Wirkung nicht!
      Mit Einleitung dauert die Rezitation etwa eine Stunde.

    Unsere Hauskreise

    Hauskreis Köpenick

    Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

    2.Timotheus 3.16-17

    Der Hauskreis Köpenick trifft sich jeden zweiten Freitag im Haus eines Gemeindeglieds in Köpenick. Wir lesen entweder einen Glaubenskurs für Menschen die Jesus kennen lernen wollen oder ein Buch der Bibel (z.B. Römerbrief oder Hiob). Theologisch begleitet wird der Hauskreis von Pfarrer Hillermann, der auch der Ansprechpartner für Interessenten ist.

    Hauskreis Luisenstadt

    Du wolltest schon immer mal wissen, was Walhaie, Kommunismus und (- Man füge irgendeinen schmissigen 3. Predigtbingo-Begriff eurer Wahl hier ein. -) mit dem sonntäglichen Predigttext zu tun haben? Diesen und vielen weiteren, spannenden Fragen gehen wir donnerstags ab 19.30 Uhr nach, wenn wir uns zum Hauskreis treffen…
    Anmeldung und weitere Infos bitte über unser Kontaktformular.

    Reinigungsdienste

    Da wir jetzt keinen Hausmeister mehr haben, der bestimmte Dienste übernommen hat, ergeht eine Bitte an die Gemeinde diese Lücke auszufüllen.

    Thomas Franke hat die Organisation der Dienste übernommen und beteiligt sich auch selbst mit daran (mit einmal im Monat die Reinigung der Herren- und Behindertentoilette zu übernehmen).

    Folgende Dienste müssen einmal in der Woche (Minimum einmal im Monat) gemacht werden:

    • Damentoilette (Papier, Handtücher, Putzen, Papierkorb leeren)
    • Herrentoilette (- “ -)
    • Behindertentoilette (- “ -)
    • Gemeindesaal (Staubsaugen oder Wischen, Papierkorb leeren)

    Alle Interessenten melden sich bitte bei Thomas Franke.

    Herzlichen Dank an alle Helfer im Voraus!

    Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

    Matthäus 23.11f

    Warum Luther 1545?

    „Luther 1545“ steht für letzte Bibelausgabe, die der Reformator Dr. Martin Luther im Jahr 1545 – ein Jahr vor seinem Tod – noch verantwortet hat. Die „Ausgabe letzter Hand“.

    „Luther 1545“ steht für letzte Bibelausgabe, die der Reformator Dr. Martin Luther im Jahr 1545 – ein Jahr vor seinem Tod – noch verantwortet hat. Die „Ausgabe letzter Hand“. 23 Jahre zuvor war ihm mit seiner Übersetzung des Neuen Testaments für das christliche Leben in Deutschland und zugleich für die Deutsche Sprache ein großer Wurf gelungen. Sehr schnell wurde Luthers Bibelübersetzung zum anerkannten Maßstab für gutes Deutsch. Auch seine Gegner mußten das zugestehen.

    Quelle des christlichen Glaubens
    Luthers Reformation war vor allem ein Ruf „ad fontes“ – „zurück zu den Quellen!“ Das gesamte kirchliche Leben sollte an den Quellen, den grundlegenden Dokumenten des Evangeliums geprüft werden. Was hatte Jesus genau gesagt und getan? Was hatten die Zeugen und autorisierten Nachfolger über Jesus, über seine Bedeutung, verbindlich gelehrt? Diese Fragen führten zu einer Beschäftigung mit der Heiligen Schrift in einer Intensität, die wir uns heute kaum vorstellen können.

    Quelle der Kultur
    In der Bibel finden wir Texte zu den unterschiedlichsten Themen, die uns Menschen betreffen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, daß sie in allen Lebensbereichen Spuren hinterlassen hat. Schon vor der Reformation wurde jahrhundertelang in Deutschland die Bibel als Autorität anerkannt. Als dann die Übersetzung Luthers allen, die Deutsch als Muttersprache hatten, den Zugang zum Wort Gottes eröffnete, steigerte sich der Einfluß und die Wirkung. Alle Bereiche der Kultur sind ohne Kenntnis der Bibel – ihrer Geschichten, Weisheit und Botschaft – nicht vorstellbar. Deshalb ist die Lutherbibel, die jahrhundertelang von Menschen Deutscher Zunge gelesen wurde, auch eine Quelle der Kultur. Alle wichtigen Dichter unserer Sprache haben das anerkannt.

    Sakraler Text, sakrale Sprache

    Luther 1545 ist nicht irgendein Text. Er ist die Übersetzung einer Heiligen Schrift. In ihr soll gesagt werden, was Menschen sich nicht selbst sagen können, und was doch den Menschen treffen soll. Ein sakraler Text, und das bedeutet ein Höchstmaß an Verbindlichkeit und Bedeutung. Deshalb ist das Wort einerseits fremd und doch klar. Das hat mit seinem Inhalt zu tun. Der Inhalt ist nicht alltäglich, und darum kann die Sprache auch nicht alltäglich sein. Die Wörter, ja auch der Satzbau, sind meistens vertraut, doch dann kommt ein Wort, ein Satzbau, überraschend anders. Und das Heilige wird immer überraschend sein, weil es von Gott zum Menschen kommt. Darum ist sakrale Sprache niemals Alltagssprache. Es kann nach gewiesen, daß Luther wohl die Alltagssprache genau kannte, und doch die Bibel bewußt nicht in eine alltägliche Sprache übertrug.

    Morgenandacht (online)

    In der Morgenandacht lehnen wir uns an Luthers Morgensegen an und beten gemeinsam das Apostolische Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und Luthers Morgensegen.

    Die Morgenandacht ist ein Hauskreis, der sich nur online trifft. Zur Zeit donnerstags um 8 Uhr. Er wird von unserem Gemeindemitglied Thomas Franke verantwortet.

    Jeder ist herzlich willkommen und kann über diesen Link an der Andacht teilnehmen. Fragen können über das Kontaktformular an Thomas Franke gestellt werden.

    Ablauf

    Eröffnung
    Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
    Amen.

    Glaubensbekenntnis
    Ich glaube an Gott den Vater, / den Allmächtigen, / Schöpfer Himmels und der Erden.

    Und an Jesus Christus, / Gottes eingebornen Sohn, unsern
    Herrn, / der empfangen ist vom Heiligen Geist, / geboren
    von der Jungfrau Maria, / gelitten unter Pontius Pilatus, /
    gekreuziget, gestorben und begraben, / niedergefahren
    zur Hölle, / am dritten Tage auferstanden von den Toten, /
    aufgefahren gen Himmel, / sitzend zur Rechten Gottes,
    des allmächtigen Vaters, / von dannen er kommen wird, /
    zu richten die Lebendigen und die Toten.

    Ich glaube an den Heiligen Geist, / eine heilige christliche
    Kirche, / die Gemeinde der Heiligen, / Vergebung der
    Sünden, / Auferstehung des Fleisches, / und ein ewiges
    Leben. Amen.

    Feste Burg Kalender Schriftlesung und Auslegung
    für den aktuellen Tag.

    Vaterunser
    Vater unser im Himmel,
    geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.

    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.

    Denn dein ist das Reich und die Kraft
    Und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

    Luthers Morgensegen
    Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, daß du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast: und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, daß dir all mein Tun und Leben gefalle, denn ich befehle mich, meinen Leib und meine Seele, und Alles in deine Hände, dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen.

    Abschluss
    Es segne und behüte uns Gott der Allmächtige und Barmherzige, Vater, + Sohn und Heiliger Geist. Amen

    Regeln

    Die Morgenandacht ist ein stiller Kreis.

    Eröffnung und Abschluss werden immer von Thomas Franke gesprochen. Alle anderen Gebete und Texte abwechselnd reihum, aber niemand muss.

    Das Mikrofon ist immer nur von dem an, der gerade das Gebet spricht oder den Text vorliest. Alle anderen machen das Mikrofon aus und können dann für sich das Gebet mitsprechen. Damit sollen störende Geräusche verhindert werden.

    Über diesen Link kann man mittwochs zwischen 7:50 Uhr und 8:00 Uhr der Gruppe (https://meet.google.com) beitreten. Das gemeinsame Morgengebet dauert etwa 15 Minuten. Die Andacht beginnt um 8 Uhr und endet circa 8:15 Uhr.

    Gemeindeputztag

    Am vergangenen Sonnabend trafen sich etliche Gemeindeglieder in unseren Gemeinderäumen in der Annenstraße, um eine Grundreinigung durchzuführen. Diese hatte aus verschiedenen Gründen seit längerer Zeit nicht stattgefunden und war daher bitter nötig. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich erstrahlt nun Vieles in neuem Glanz. Durch ein gemeinsames Mittagessen kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz und es ist mitunter auch ganz hilfreich, einmal zusammen zu arbeiten, wenn sich sonst die meisten Gemeindeglieder vor allem sonntags im Gottesdienst begegnen.
    Apropos Sonntag: Herzliche Einladung zum nächsten Gottesdienst, dann können Sie sich selbst vom neuen Glanz überzeugen!

    Keiner kann Corona canceln

    Mit dem Slogan „Keiner kann Corona canceln, aber Gott“ ist unserem ehemaligen Gemeindeglied Lorenz Mayer mit dem von ihm gestalteten Plakat eine sehr gute Anspielung auf die Gegenwart gelungen. Das Titelbild hängt rechts neben unserer Kirche und ist damit für alle Passanten gut sichtbar. Zum einen wird die Cancel Culture (in Deutsch etwa: Löschkultur) damit karikiert, welche dazu führt, dass missliebige Personen oder Organisationen vom öffentlichen Diskurs bewusst und willentlich ausgeschlossen werden. Damit wird der Austausch von Argumenten boykottiert und Kompromisse oder Meinungsänderungen werden (v.a. in digitalen Medien) verhindert. Zum anderen wird durch das Plakat aber eines klar und das hat die weitaus höhere Bedeutung: Nicht wir Menschen können das Corona-Virus löschen oder wegdiskutieren und damit besiegen, sondern unser Vater im Himmel! Er kann auch Menschen in der Forschung zur Entwicklung von Impfstoffen gebrauchen, Menschen Einsicht geben, notwendige Abstände einzuhalten, aber auch Kraft und Mut geben, um der Liebe willen Menschen direkt zu begegnen, damit diese nicht in Einsamkeit verelenden. Das Plakat ist darum eine gute Erinnerung an uns, den um Hilfe in diesen Zeiten zu bitten, der Himmel und Erde gemacht hat.

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