3. Sonntag nach Epiphanias

Was sagt uns das? Jesus erscheint so, daß er erkannt wird, daß er so erkannt wird, wie er ist, wie er erkannt werden will und soll. Die Weisen aus dem Morgenland waren aus der Sicht der Hohenpriester und Schriftgelehrten so weit weg von Gott, wie es nur ging.

Das Vaterunser

Vater unser im Himmel,geheiligt werde dein Name.Dein Reich komme.Dein Wille geschehe,wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute.Und vergib uns unsere Schuld,wie auch wir vergeben unsern… Weiterlesen »

2. Sonntag nach Epiphanias 2024

Keiner soll Gottes Gnade versäumen.
Kein Christ soll die Chance, die Gott selbst ihm eröffnet, ungenutzt verstreichen lassen.
Jeder Christ ist in der Gefahr, müde zu werden, zu wanken, unsicher zu werden, zu straucheln, zu stolpern. Das war von Anfang an so.

Epiphanias 2024

Wir feiern das „Fest der Erscheinung“. Epiphanias. Das ist das Gegenteil von „Schein.“ Wir Christen feiern – und das schon seit vielen Jahrhunderten – daß Jesus von Anfang an so erkannt wurde, wie er ist, und als der, der er ist. Jesus, der Sohn Gottes, der sich aus unendlicher, bodenloser Liebe dazu erniedrigte, um als Mensch geboren zu werden, und zu uns in unsere tiefe Verlorenheit gekommen ist – dieser Jesus wurde von Anfang an ganz und gar vollständig erkannt. „Erscheinung“ heißt hier: Jesus, der Sohn Gottes erschafft mit seinem Auftreten die notwendige Erkenntnis.