11. Sonntag nach Trinitatis

Von | August 17, 2026
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Gnade sei mit euch und Friede
von Gott, unserem Vater, 
und dem HERRN, Jesus Christus. Amen.

9 Jesus sagte aber zu einigen, die sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: 
10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 
11 Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. 
12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!
14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Text: Lukas 18, 9-14


Gebet: HERR, sprich Du selbst, und bringe alles andere zum Schweigen. Amen.

Liebe Gemeinde!

Jesus treibt Schwarz – Weiß – Malerei, daß es nicht zu fassen ist. Jesus differenziert nicht, sondern stellt wirklich göttlich und majestätisch von Oben herab fest: „So – oder so. Entweder – oder. Werdet glücklich damit, denn das wird sich nicht ändern.“

Die Welt, der Mensch ohne Gott, hofft auf Grauzonen: Da, wo irgendwie dann doch beides wahr ist. Eine Differenzierung, die genau für dich noch eine Ausnahme macht, so daß alles so weitergehen kann, wie bisher. Die Welt, der Mensch ohne Gott (in der Bibel heißt das: „das Fleisch“) stürzt sich voller Hoffnung auf Grauzonen, wo es so und zugleich auch anders sein kann. Jesus ist kein Lieferant für Grauzonen, in denen man unverbindlich ohne Risiko bei ihm sein kann. Von Jesus wird man nie hören: „Bitte, meine Lieben, hier geht’s zum Schlupfloch!“ Im Sinne von: Genug Jesus, um auf der sicheren Seite zu sein – aber nicht zu viel Jesus, damit ich immer noch weiter bestimmen kann über mein Leben. Unter uns gesagt: Das würde ja bedeuten, daß ich über Jesus, über Gott bestimme, und Er nicht über mich. Im Sinne von: Gott, gib mir bitte alle deine Vorteile, aber laß mich ansonsten in Ruhe, daß ich tun kann, was ich will! Das ist zwar absurd, aber es ist leider völlig normal.

Jesus stellt uns zwei Männer gegenüber. Und am Ende sagt er feierlich: „Ich sage euch: Der eine ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, der andere ganz und gar nicht.“ 

Wenn Jesus sagt: „Ich sage euch!“, dann ist das die Stimme des einzigen „ICH“, das am Ende, wenn alles gefallen ist, noch stehen bleibt, und am Ende aller Dinge noch genau so spricht, wie beim ersten Mal, und zwar ohne die geringste Abschwächung. „Ich sage euch!“, das heißt: Das nehme ich niemals zurück, und ich kann es mir leisten. Jedes „Aber“ von dir verdampft und verzischt daran, wie ein Tropfen Wasser auf der heißen Ofenplatte. Denn hier spricht Gott, und Gott allein ist heilig. Heilig sein bedeutet unter anderem: So bleiben, wie man ist, und frei von allen Einflüssen. 

Also: Einer ging gerechtfertigt in sein Haus, der andere eben genau nicht. Im griechischen Original wird es sehr fein ausgedrückt: „Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus,  v o r jenem.“ Also nicht zufällig, sondern im direkten Vergleich zu dem andern lag dieser komplett daneben. Der Pharisäer hätte es genau so tun  m ü s s e n  wie der Zöllner. Keine Differenzierung! Das Gebet des Pharisäers war ganz und gar falsch, verwerflich und schädlich, hingegen war das Gebet des Zöllners richtig, eine Freude für Gott, und für den Beter selbst heilsam, ja lebensrettend. Nach dem Gebet war Gott ganz mit und für den Zöllner, und ganz gegen den Pharisäer. 

Das ist ein herrliches „Schwarz-weiß“ – Bild. 

Bevor ich nun auf die Gegenüberstellung Jesu eingehe, muß ich noch dieses bemerken: Jesus spricht von zweien, die  b e t e n . Für Nicht-Beter gibt es also keine Garantie. Eine Grauzone für Nicht-Beter gibt es bei Gott nicht – so wie es in der Bahn auch kein Raucherabteil mehr gibt. 

Also, jetzt lassen wir das „Schwarz-Weiß-Bild“ mal kommen!

„Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.“

Das ist ein großer Gegensatz.

Pharisäer und Zöllner: Das sind zwei Gestalten, die uns immer wieder im Neuen Testament begegnen. Wenn es eine Bandbreite gibt, dann sind diese beiden jeweils am anderen Ende. Der Pharisäer macht alles richtig, und alle wissen das. Der Zöllner macht alles falsch – und auch das wissen alle. Über Pharisäer brauchte man sich keine Sorgen zu machen – und über Zöllner war jede Sorge vergeblich. 

Ein bißchen genauer:

Die Pharisäer waren eine organisierte Bewegung im Volk Israel, die es sich vorgenommen hatte, mit dem Gesetz Gottes Ernst zu machen. Sie machten Ernst damit, alle Gesetze Gottes zu studieren, und sie in allen Lebenslagen anzuwenden. In allem sollte Gottes Wille geschehen. Sie waren organisiert. Das heißt: Sie unterstützten einander dabei. Sie motivierten einander. Es gab Programme und Aufrufe. Informationsveranstaltungen. Alles wurde getan, die Erfüllung der Gebote Gottes in Reichweite zu bringen: Was darf gegessen werden, und was nicht? Was darf am Sabbat, dem Heiligen Tag, getan werden, und was nicht? Welcher Kontakt zu Nicht-Juden ist noch erlaubt, und welcher nicht? Wann hat man genug gespendet für den Tempel? Ein Teil des Programms war: Öffentlichkeit! Die Pharisäer wollten Vorbilder sein, und ihre Mit-Israeliten inspirieren, es ihnen gleichzutun. „Seht doch: Es geht! Was ich kann, das kannst du bestimmt auch!  Du willst doch auch ein guter Israelit sein, oder?“ 

Noch zwei Dinge: 1. Die Pharisäer waren der Überzeugung: Wenn ich strenger bin, als Gottes Gebot, dann erfülle ich es auf jeden Fall! Das wird im Gebet des Pharisäers in unserem Gleichnis deutlich: „Ich faste zweimal in der Woche, und ich gebe den Zehnten von allem, was ich habe.“ Nach dem Gesetz des Mose gab es eigentlich nur einen Fastentag im Jahr, der für alle Juden verbindlich war. Und: Den Zehnten sollte man von den Früchten des Feldes geben, dieser verzehntet alles, was er einnimmt. Wir sehen: Die Pharisäer gehen in Überproduktion, nach dem Motto: Wenn ich 150 % tue, dann sind die 100 % schon mal sicher!

2. Die Pharisäer lehrten: Wenn das ganze Volk Israel einmal einen Sabbat perfekt hält, dann kommt das Reich Gottes, dann kommt der Messias. Daher der Eifer, das Sendungsbewußtsein, der Druck auf alle um sie herum. 

Also, einer von diesen Pharisäern geht in den Tempel, um zu beten. Das ist jetzt nicht sensationell. Sie wollten ja Vorbilder sein für das Richtige. Dazu gehörte es: Hinauf in den Tempel Gottes, um zu Gott zu beten! Alles richtig, alles gut, soweit!

Der andere war am anderen Ende des Spektrums: Der Zöllner. Zöllner nehmen Zoll ein. Das ist jetzt an sich nicht verwerflich! Aber in Israel damals war es ein Problem. Wer Zoll einnahm, der arbeitete mit den Römern zusammen. Die Römer hatten die Macht und die Hoheit. Auf den Münzen war das Bild des römischen Kaisers, der wie ein Gott verehrt wurde.  Das war eine ständige Erinnerung daran, daß Israel nicht Herr im eigenen Hause war, sondern eine Macht, die den  e i n e n  wahren Gott nicht anerkannte, und nicht nach seinem Willen fragte, sondern viele Götter hatte, und Dinge tat, die Gott ein Gräuel waren. Durch Kontaktschuld waren die Zöllner also Verräter und unrein – also von vornherein nicht gottesdienstfähig. Deshalb hören wir ja auch, daß der Zöllner „von ferne“ stand, und seine Augen nicht aufhob, also möglichst unauffällig hinten im Tempel stand.  Hinzukam aber auch, daß die Zöllner ihre Position weidlich ausnutzten. Um Zöllner zu sein, mußte man eine hohe Pacht bezahlen – und die trieb man wieder von seinen Landsleuten ein, nicht mit Rabatt, sondern mit Aufschlag! So war man doppelt und dreifach als Zöllner unbeliebt und eindeutig ein hoffnungsloser Fall. Ein Zöllner konnte nichts richtig machen. Er war so sehr im Abseits, daß er eigentlich nicht mitspielen konnte. Es war ein falsches Leben, in dem nichts Richtiges möglich war. 

Wenn Jesus also sagt: Zwei Menschen gingen in den Tempel, um zu beten, ein Pharisäer und ein Zöllner – dann ist sofort Hochspannung in der Luft. Der eine tut genau das, was man von ihm erwartet. Aber der andere? Was erhofft der sich im Tempel? Was erhofft der sich von Gott?  – – Ob der Pharisäer ihn fortschicken wird? Oder belehren, vielleicht bloßstellen und demütigen?  Nun, wenn man das Gebet des Pharisäers hört, dann geschieht genau das in seinem  Gebet. „Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.“ 

Erstmal: Er stand für sich. Er baute sich auf, er präsentierte sich. Es gab für ihn keinen Zweifel, daß er im Tempel vor Gott einen festen Platz hatte. Hier war er zuhause, wie in seiner eigenen guten Stube. Der Zöllner konnte ihn sehen, sicher auch hören. Die Worte „für sich“ stehen im Original so, daß man auch lesen konnte: „Er betete sich selbst an.“ Auf jeden Fall ist es dem Pharisäer ganz recht, daß er gesehen und gehört wird. Denn er hat nichts zu verbergen, nein, ganz im Gegenteil, er hat sehr viel zu zeigen und vorzuweisen. Sein Programm hat es ihm ermöglicht, nicht zu rauben, nicht zu betrügen, nicht die Ehe zu brechen.  – Und andererseits eben die Planübererfüllung: Zweimal in der Woche fasten, von allem den Zehnten geben.  – Na, du Zöllner dahinten, hörst du das? Wann hast du wohl zum letzten mal gefastet? Weißt du überhaupt, wie das geht? Hm, Zöllner, ist es nicht so, daß du auf allem noch den Zehnten draufschlägst – und dir dann mit dem erpreßten Schwarzgeld einen liederlichen Lebensstil leistest?  – – Und so betet es sich denn auch weiter: „Danke, Gott, daß ich nicht so bin, wie die anderen,  … oder wie der Zöllner, der hier leider dein Haus beschmutzt.“ Der Mann hat sicher nicht gelogen. Er hat sein Leben im Griff gehabt, und zweimal gefastet. Er hat penibel auf alles geschaut und 10% gespendet. Er hatte eine reine Weste. Niemand konnte ihm etwas vorwerfen.

Jedenfalls kein Mensch. 

Und der Zöllner? Er steht von ferne. Er wagt es nicht, um sich zu schauen. Wahrscheinlich, weil er mit vorwurfsvollen Blicken rechnen muß. Mit Kopfschütteln. Mit Tuscheln und erhobenen Zeigefingern. Hat er einen Platz im Haus Gottes? Das ist sehr fraglich. Es bricht über ihn herein, daß sein Leben wirklich daneben war. Es wird wirklich deutlich, daß er nie mit Gott gerechnet hat, niemals nach seinem Willen gefragt hatte. Die Hilflosigkeit derer, die er erpreßt hatte, ging ihm jetzt unter die Haut, und aus dieser Haut konnte er nicht fahren. Die entsetzten Blicke der Händler, die ehrlich mit ihren Händen gearbeitet hatten, und nun kaum noch einen Gewinn für ihre Familie erwirtschaften konnten, weil der Zöllner eiskalt auf den Zoll draufschlug, die erschienen nun vor seinem geistigen Auge. Er konnte ihnen nicht ausweichen, er konnte ihnen nicht widersprechen. Seine routinierte Schadenfreude wurde ihm bitter und schäbig, aber wie wird man die jetzt los? Das alles hält ihm Gott jetzt vor. Es ist die Wahrheit. Die Wahrheit holt den Zöllner ein. 

Und nun steht er da und sein Herz signalisiert ihm: Alles, was du ohne Gott hast, ist nichts. Alles, was du gegen Gottes Willen getan hast, zieht dich nur runter. 

Was hilft es ihm, wenn der Pharisäer sagt: „Schau auf mich! Du kannst, wenn du nur willst!“ 

Der Zöllner ist jetzt allein vor Gott. Seine Vergangenheit kann er nicht im Triumph hervorholen, wie der Pharisäer. Bei jedem Vergleich mit irgendeinem Menschen würde er nur verlieren. 

Er hat nur noch … ja, was? Er steht vor Gott mit leeren Händen. Und betet ganz kurz: „Gott, sei mir Sünder gnädig!“  – „Gott, mach Du es gut mit mir!“ Das ist alles. Das ist aber auch wirklich alles. Das ist das ganze Gebet. Doch dieses Gebet verschafft dem armen Zöllner den ganzen Gott. Es ist ein Gebet aus der Wahrheit und in der Wahrheit. Beten heißt ja bitten. Und Bitten ist dann in Wahrheit Bitten, wenn es ausspricht, was notwendig ist, aber eben nicht da. Schmerzlich nicht da. Bis zur Erstickung nicht da. Bitten ist wie Schmachten nach Sauerstoff, und Gottes Gnade ist der Sauerstoff für die Seele. 

Merkt ihr, liebe Gemeinde, wie dieses kurze Gebet den Zöllner völlig herauslöst aus dem System des Pharisäers? Der Pharisäer existiert nur durch seinen Vergleich mit dem Zöllner. Der Zöllner existiert nur noch durch sein Atmen vor Gott. „Gott, sei mir Sünder gnädig!“ Das ist alles. Dann ist Gott dein Alles. Jesus bestätigt und bekräftigt das: „Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, jener auf keinen Fall.“ 

Liebe Gemeinde! Hat der Zöllner sich erniedrigt? Ja. Er hat auf alle Illusionen verzichtet. Er hat auf alle Vergleiche mit Menschen verzichtet. In den Augen des Phariäers mag es eine Erniedrigung sein, wenn der Zöllner davon getroffen wird, was er seinem Nächsten angetan hat, von dem, was er ohne Gott getan hat. Aber vor Gott ist es Wahrheit, und bei Gott richtet die Wahrheit auf. Seine Erniedrigung ist nicht krankhaft, es ist nicht ein negatives Selbstbild. Was der Zöllner tut, ist, daß er Gott einfach Gott sein läßt, also alles sein läßt. Der Zöllner sieht ein, daß alles nur ist und sein kann, wenn Gott es schenkt. Er läßt Gott alles sein. Das ist alles. Das geschieht in diesem kurzen Gebet. 

Darum dekretiert Jesus dann: Dieser ging gerechtfertigt nach Hause. Er geht mit Gott nach Hause. Von einem anderen Zöllner, dem Zachäus im nächsten Kapitel bei Lukas, hören wir dann, daß er mit Gott im Haus atemberaubend frei ist, und allen Betrug mehrfach wieder gut macht. Nicht nur abgezählt den Zehnten, sondern mit vollen Händen! „Gerechtfertigt“, das heißt: Vor Gott ist alles restlos aufgeräumt. Seine Vergangenheit greift nicht mehr nach ihm, sie ist vergeben. „Sei mir Sünder gnädig!“, das heißt: Übernimm die Rechnung, Gott, übernimm die Scherben! Bring Wahrheit in mein Leben, sei Du die Wahrheit für mich! Jesus sagt: Das kommt an. Das wird erhört. Das Gebet ist schon der Anfang, weil Gott so ist, wie er ist: Heilig und gnädig. 

Für den Pharisäer wäre das alles nur absurd, ohne Bedeutung. Warum? Weil sein eigener Wille darin nicht vorkommt, weil Gott da alles ist, und kein anderer Mensch, mit dem er sich vergleichen könnte. Der Pharisäer wollte nicht nur den Menschen zeigen und beweisen, was er ist, und daß er etwas leistet, sondern er zeigte es auch Gott, als hätte Gott es ihm nicht von vornherein schon geschenkt. Der Pharisäer kannte die Gnade Gottes in den Geschenken nicht. Sein Gebet war keine Bitte. Er machte aus Gott noch einen Menschen, den er beeindrucken und zum schweigen bringen wollte. Er hat sich selbst erhöht, und damit an Gottes Stelle gesetzt. Jesus sagt: Das geht nicht gut, nie! 

Hier ist keine Grauzone, liebe Gemeinde.

Hier ist Schwarz-weiß. 

Bitte um Gottes Gnade wie Sauerstoff. Das ist Licht und Leben.

Oder versuche zu beweisen, daß Gnade was für andere ist, und daß Bitten etwas für Schwächlinge ist. Der Pharisäer erstickt am eigenen CO2. Jesus sagt: So sieht Finsternis aus. Da willst du nicht hin. Folge lieber dem Sauerstoff, der Gnade und Vergebung Gottes. Amen.


Der Friede Gottes, welcher höher ist, als alle Vernunft, der bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen. 

11. Sonntag nach Trinitatis, 16. August 2026
Bild: „Der Zöllner und der Pharisäer“ (um 1525)