Die Gnade unseres HERRN Jesus Christus,
und die Liebe Gottes,
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen. Amen.
1 Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist,
2 daß ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlaß in meinem Herzen habe.
3. Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch,
4. die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen,
5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.
Text: Römer 9, 1-5
Gebet: Lieber himmlischer Vater, segne nun Reden und Hören, zeig uns Deine Gnade, die freimacht. Amen.
Liebe Gemeinde!
Mit Furcht und Zittern hat die Christenheit diesen Sonntag zum festen Teil des Kirchenjahres gemacht: Das Gedächtnis der Zerstörung Jerusalems. Es war die zweite Zerstörung des Tempels und der Stadt. Die erste Zerstörung war im Jahr 587 vor Christus, durch den Kaiser Nebuchadnezar von Babel. Die zweite geschah dann unter dem römischen Feldherrn und späteren Kaiser Titus im Jahre 70 nach Christus. Etwas, was beide Zerstörungen gemeinsam haben ist, daß sie vorhergesagt wurden. Die erste Zerstörung wurde von den Propheten prophezeit als eine Strafe Gottes. Die zweite Zerstörung hat unser Herr Jesus Christus selbst kommen sehen und vorhergesagt. So hören wir es im Lukas-Evangelium: „Jesus weinte über die Stadt Jerusalem … deine Feinde werden … dich belagern und … dich dem Erdboden gleichmachen … weil du die Zeit nicht erkannt hast, in der du heimgesucht worden bist.“ (Lukas 19, 41-44). Gott war zu Seinem Volk gekommen, als Jesus kam. Der Ruf Jesu war Gottes Einladung. Jesus muß mit großen Schmerzen feststellen: Sein Volk „hat die Zeit nicht erkannt.“ 40 Jahre nach dem Kreuz und der Auferstehung wurde dieses traurige und strenge Wort wahr. Seitdem gibt es den Tempel als irdisches Gebäude in Jerusalem nicht mehr.
Die Christenheit hört Jesus weinen und sprechen, und sieht in der Zerstörung Jerusalems das Handeln Gottes.
Die Christenheit denkt mit Furcht und Zittern daran. Jerusalem war die Heilige Stadt Israels. Und in Jerusalem war der Tempel der Heilige Ort, in dem Gottes Volk Gott selbst begegnete. Gott ließ es zu, daß diese Stadt, dieses Haus zerstört wurde, und zwar gründlich und brutal. Die Tatsache, daß dieses Volk, diese Stadt und dieses Haus von Gott selbst privilegiert war, half da nicht mehr.
Die Christenheit denkt mit Furcht und Zittern daran. Es ist möglich, ganz ganz nah dran zu sein, und doch auf einmal völlig daneben! Es ist kann passieren, daß die entscheidende Erkenntnis fehlt! Der heutige Sonntag war und ist ein Bußtag. Und die Buße lautet: Lieber Gott, bitte laß es uns nicht so gehen, wie Israel in der Begegnung mit Deinem Sohn Jesus Christus! Lieber Gott, bewahre uns vor der Täuschung, daß wir denken, wir sind Dir ganz nahe, dabei sind wir ganz ferne! Für Christen ist die Zerstörung Jerusalems ein Beispiel dafür, daß die Ablehnung Jesu nicht ohne Folgen ist. Es ist eine Warnung. Der heutige Tag ist also ein Tag vor Gott. Es ist nicht ein Tag vor Menschen.
Die Tränen Jesu über die Stadt Jerusalem, der Schmerz über die ausbleibende Erkenntnis kehrt wieder in dem Schmerz des Apostels Paulus, den er im Römerbrief, Kapitel 9, ausspricht.
Es ist nicht irgendein Schmerz. Es ist ein heiliger, feierlicher, notwendiger Schmerz. Ja, man muß sagen: Ein Schmerz, den Gott will, genau so, wie die Tränen Jesu über Jerusalem heilig und notwendig waren.
Und, nur daß das 100%ig klar ist: Jesus weint nicht einfach über die Zerstörung Jerusalems, die er kommen sieht, auch nicht über das furchtbare Leiden du Blutvergießen, das da kommt – er weint über die Weigerung Israels, ihn als den König und Sohn Gottes anzuerkennen. „Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie die Henne ihre Küken unter ihre Flügel sammelt – und ihr habt nicht gewollt.“ (Matthäus 23, 37).
So spricht Paulus feierlich vor Gott aus, daß er darunter leidet, daß seine Verwandten nach dem Fleisch, also das Volk Israel, ihm einen brennenden Schmerz bereiten. Es ist kein persönlicher Schmerz, sondern ein göttlicher Schmerz: Sein Gewissen und der Heilige Geist bezeugen ihm das. Das heißt: Derselbe Heilige Geist, der ihm gezeigt hat, wer Jesus ist, was das Kreuz bedeutet und daß die Auferstehung eine Realität ist – genau derselbe Heilige Geist bestätigt ihm auch diese tiefe Traurigkeit und diesen brennenden unaufhörlichen Schmerz.
Der Glaube an Jesus ist ja dazu da, unaufhörliche Freude zu bringen. Im Römerbrief hat Paulus gerade vorher im 8. Kapitel die unzerstörbare Freude des Glaubens ausgerufen: „Ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, ….. weder Hohes noch Tiefes … uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unseren HERRN.“ (Römer 8, 38-39).
Und dann gleich im nächsten Vers: Ich habe einen großen Schmerz und eine Traurigkeit im Herzen.
Der Schmerz und die Traurigkeit ist die, daß seine Verwandten genau die Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem HERRN – daß sie diese Liebe nicht erkennen, oder sich ihr verweigern, oder meinen, etwas Besseres zu haben.
Diese Erfahrung gibt es! Daß du die Freude am Evangelium nicht mit dem Bruder, mit deiner Tochter, mit deinem Freund teilen kannst. Man gehört sonst eng zusammen, teilt Freud und Leid, ist für einander da, liebt einander: Aber wenn es ums Ganze geht, dann ist da eine Grenze. Man kann sich nicht daran gewöhnen! Es wird immer schwer sein, immer ein Schmerz! Es kann sein, daß dein Glaube freundlich toleriert oder „respektiert“ wird, es kann aber auch sein, daß man nichts mehr darüber hören will, es kann sein, daß der Glaube gar offen angezweifelt wird, oder daß man sich auf irgendeine menschliche Enttäuschung beruft mit Christen, mit der Gemeinde, mit einem Pastor – das Ergebnis ist: Das, was dich trägt, was dich erfüllt und erfreut – das bedeutet deinem Bruder nichts, und ist deiner Freundin fremd. Du mußt wissen: In diesem Schmerz lebt der Glaube, lebt die Freude weiter. Es ist nichts weniger als der Glaube, der sich in diesem Schmerz zeigt.
Das ist nicht nur in Bezug auf Familie und Freundschaft wahr, sondern, und das sehen wir an dem Apostel Paulus: auch in Bezug auf das eigene Volk. In unseren Zeiten ist der Schmerz darüber eher verborgen. Über die Gründe werde ich jetzt nichts sagen, aber es ist so. Wenn wir den Apostel Paulus so reden hören, dann ist es auch dem Glauben gemäß, wenn gesagt wird: „Ich leide darunter, daß mein Volk im Galopp Gott und Seinem Evangelium den Rücken kehrt.“ Wer das sagt, dem wird der Apostel Paulus zunicken und ihn verstehen.
Nun kehren wir zum Predigttext zurück.
Paulus zeigt uns ja, warum seine Traurigkeit und sein Schmerz wirklich göttlich sind, warum sie mit den Tränen Jesu zusammengehören. Paulus beschreibt, aus welcher Nähe zu Gott das Volk Israel sich entfernt hatte:
„ … Denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch.“
Hier faßt Paulus Gottes Weg mit dem Volk Israel zusammen. Das ganze Alte Testament besteht unter diesen Überschriften:
Kindschaft, Herrlichkeit, Bund, Gesetz, Gottesdienst, Verheißungen und die Väter, mit denen Gott Seine Geschichte mit der Menschheit neu angefangen hatte.
- Kindschaft: Gott hatte Israel vor allen Völkern erwählt, um sich in ihm zu offenbaren. Sich zu zeigen, wer er ist, wie er handelt, wie er spricht. „Das hat er keinem anderen Volk getan.“ (Psalm 147, 20). Mit diesem Volk hat Gott sich auf den Weg gemacht. Hier wurden Erfahrungen gemacht, die der Maßstab sind: Gott ist heilig, Gott ist gnädig, Gott ist treu, Gott ist allmächtig, Gott kennt den Menschen und gibt ihn nicht auf.
- Die Herrlichkeit: Da denken wir vor allem an die Feuersäule und die Wolke, mit der Gott das Volk Israel auf seiner Wanderung durch die Wüste begleitete. Ein machtvoller Glanz, der Gottes Volk begleitete und umgab. Eine wuchtige Gegenwart, die von allem ausging, was Gott für Israel tat. Ein Glanz, der niemals nur ein Schein war, sondern immer durch Wahrheit und Heiligkeit überzeugte. Nur ein Beispiel: Als Kundschafter Israel die Stadt Jericho beobachten, sagt die Frau Rahab, bei denen sie sich verbargen: „Seitdem wir gehört haben, wie der HERR euch aus Ägypten befreit hat, ist unser Herz verzagt, und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn der HERR, euer Gott, ist Gott im Himmel und auf Erden.“ (Josua 2, 10-11). Gottes Herrlichkeit ist ein Glanz, und eine Wirkung, die dir in der Seele bewußt macht: Hier ist der, der alles um mich herum gemacht hat, auch mich selbst. Diese Wirkung geht von Gottes Wort aus, von seinen Taten und von seinen Ordnungen. Diese Herrlichkeit begleitete das Volk Israel.
- Bund. Israel gegenüber hat Gott sich feierlich festgelegt. Israel war das Ergebnis von Gottes Selbst-festlegung. Denn Gott hatte dem Abraham mit seiner Frau Sara versprochen, daß aus ihrem Nachkommen ein großes Volk werden würde. Das war ein Wunder. Aber Gott hat sein Wort gehalten und wahr gemacht. Gott hatte auf dem Berg Sinai dem Volk Israel durch Mose das Gesetz gegeben, die 10 Gebote – und darüber hinaus aus viele andere Gesetze, die dafür sorgen sollten, daß dieses Volk niemals einfach Teil der Menschheit würde, sondern ein für Gott reservierter Bereich. Das war der Bund vom Berg Sinai. Ebenso hat Gott auch mit dem König David einen Bund geschlossen, daß sein Nachkomme der endgültige König kommen würde, der ein für alle Mal Gottes Willen und Reich gründen sollte – der Messias. Da war dieses Volk unglaublich bevorzugt und exklusiv eingeweiht in den Willen Gottes, der Himmel Erde gemacht hat, und die Weltgeschichte lenkt! Das Alte Testament, Gottes Wort sagt uns: Das war keine menschliche Erfindung, oder gar menschlicher Dünkel, der sich für etwas Besseres hielt, sondern Gottes Handeln.
- Gesetz: Das war der Inhalt des Bundes. Gottes Wille war klar ausgedrückt in klaren Worten, und in Heiliger Schrift festgelegt und gegeben. Man mußte nicht weiter suchen. Man war nicht der Willkür von Tyrannen oder Philosophen, oder Ärzten oder Kriegern ausgeliefert. Im Volk Israel standen alle zuerst vor Gott, und dann erst vor Menschen. Das schafft nur Gott selbst in seinem Gesetz.
- Der Gottesdienst: Gott selbst hat seinem Volk gezeigt, wie er angemessen und heilsam angebetet und verehrt werden sollte. Der Tempel war der Ort für die richtige, gute Begegnung mit dem Schöpfer und Herrn der Geschichte. Die Opfer für Sünden, die Opfer zum Dank, die Gebete, die Lieder: Es gab keinen Zweifel: Das alles kommt gewiß bei Gott an. Alles mit klarer Aufgabenverteilung von Priestern und Volk. Keine Unklarheit zwischen Menschen, sondern Klarheit zwischen Gott und Mensch. Das war ein wunderbares Vorrecht, ein beglückendes Privileg und eine tröstliche Gewißheit!
- Die Verheißungen: Das ist die Zukunft. Israel hatte eine Zukunft vor sich. Von Anfang an! Ob es nun der Nachkomme von Abraham und Sara war, ob es das versprochene Land war, ob es der Schutz des Tempels war, oder der Nachkomme Davids, der da kommen sollte – Mit Gott hast du eine Zukunft, eine gute, heile Zukunft. Die Propheten hatten die Aufgabe, auch in den schwersten Zeiten diese Hoffnung wachzuhalten – bis hin zur Auferstehung der Toten.
Da haben wir also das gesamte Alte Testament zusammen gefaßt. Gottes verbindlicher Weg mit seinem Volk Israel. Eine unvergleichliche Nähe in jeder Hinsicht. Eine Offenheit, die es sonst in der Menschheit nicht gab. Diese Kinder saßen ganz vorn in der ersten Reihe – ihnen entging nichts, Gott der HERR teilte sich ihnen mit in unendlicher Geduld und Zuwendung und Zuverlässigkeit.
Und jetzt schließt sich der Kreis: Genau, wie Paulus mit ihnen durch Verwandtschaft verbunden ist, so sind sie auch mit den Vorfahren Jesu Christi verbunden: „Denen auch die Väter gehören, aus welchen Christus herkommt nach dem Fleisch.“
In Jesus Christus erscheint Gott seinem Volk. Jesus ist der Gott, der Israel adoptiert hat, also die Kindschaft gegeben. In Jesus Christus erscheint der Gott, der mit seiner Herrlichkeit Israel begleitete.
Der Gott, der sich für Israel in Bundeschlüssen festlegte, und seine Treue bewies, dieser Gott wurde leibhaftig in Jesus Christus.
Der Gott, der seine Heiligkeit im Gesetz offenbarte, der wanderte in Menschengestalt im ganzen Land Israel, Juda, Galiläa, und rief sein Volk zur Buße, zum Neuanfang mit seinem Gott.
Jesus war die göttliche Person, die im Tempel Gottes Gnade vergegenwärtigte, und in allen Gebeten ansprechbar war.
Jesus war die Zukunft, die Gottes Verheißungen durch das Wort der Propheten offenhielten.
Ein Verwandter! Familie! Einer von uns!
Liebe Gemeinde! Ahnen wir so langsam den heiligen Schmerz, die Traurigkeit ohne Boden oder Ende, die den Apostel Paulus erfaßt – der Schmerz, in dem sein Glaube an Jesus weiterlebt, wenn er an seine „Verwandten nach dem Fleisch“ denkt?
Wenn man das alles bedenkt, und die Evangelien liest, dann kann es einen nur erschüttern und erschrecken. Wie man nach der ersten Predigt Jesu in der Synagoge von Nazareth ihn steinigen wollte. Seine Predigt war: „Ich bin die Erfüllung des Alten Testaments: Heute ist dieses Wort erfüllt vor euren Ohren.“ (Lukas 4, 21). Jesus heilt einen Menschen am Sabbat, und statt Dank und Gotteslob wird sein Tod beschlossen. (Johannes 5, 16). Es ist, mit Paulus, mit seinem Herzen, betrachtet, einfach nur furchtbar, bis hin zu dem Ende am Kreuz.
Daher dieser Tag, liebe Gemeinde, der 10. Sonntag nach Trinitatis: Gottes Geschenke müssen im Glauben empfangen werden. Gottes Geschenke sind niemals eine Bestätigung für das, was wir auch ohne Glauben zu sein meinen. Die Verwandten des Paulus hatten den Fehler gemacht, daß Gottes Geschenke für sie ein Beweis ihrer eigenen Besonderheit wurden. Gottes Geschenk wurde zu einem Besitz ohne Glauben. Als hätten sie sie verdient. Oder zu einem Beweis für einen Glauben an sich selbst, aber nicht an Gott.
Und das muß uns zu denken geben! Unsere Sünde, unsere Selbstgefälligkeit kann alle Gaben Gottes in eine Anklage verwandeln! Es ist notwendig, daß wir in allen Gaben Gottes, vor allem in seinem Wort, im Glauben, im Gottesdienst, in seiner Kirche immer Ihn selbst als den Geber den Größten sein lassen. Sobald wir Gottes Gaben zum eigenen Besitz machen, und vom Geber abtrennen, und darüber nach Belieben verfügen, wird aus der größten Nähe auf einmal die furchtbarste Ferne.
Es ist ein ernster Tag heute, das kann ich euch nicht vorenthalten!
Jesus Christus hat die Zerstörung Jerusalems und des Tempels kommen sehen und auch klar gedeutet. Das bedeutet für uns einerseits Besinnung vor Gott, aber andererseits auch eine tröstliche Gewißheit: Wer Jesus im Glauben hat, der hat alles, was Gott geben will. Wer an Jesus glaubt, an dem macht Gott alles wahr, was Er verheißen hat. Alles, was Gott in der Kindschaft, in der Herrlichkeit, in den Bundesschlüssen, in den Gesetzen, den Gottesdiensten und Verheißungen hineingetan hat, das gibt und schenkt er uns alles restlos – ich betone es: restlos – in seinem Sohn Jesus Christus. Wie Paulus sagt: Wer in Namen Jesu getauft ist, der ist Vollerbe des Segens Abrahams. (Galater 3, 29). Und wer Abrahams Erbe ist, der erbt die ganze Welt. Das kann man mit Staunen im Römerbrief lesen! (Römer 4, 13). Hier haben wir den ganzen Gott des Alten Testaments – nur deutlicher, klarer und gewisser durch Jesus Christus, unseren HERRN. Amen.
Gott in seiner Gnade bewahre und erhalte uns und alle Christen in dieser Nähe zu seinem Wort und Sakrament, und schütze uns davor, durch eigene Schuld in schreckliche Ferne zu fallen!
Der Friede Gottes, welcher höher ist, als alle Vernunft, der bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, der da ist Gott über alles, hochgelobt in Ewigkeit. Amen.
10. Sonntag nach Trinitatis – Gedächtnis der Zerstörung Jerusalems – 9. August 2026
Bild: „La distruzione del Tempio di Gerusalemme“ (Francesco Hayez, 1867)
